Author Archives: Marina Pavido

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TRUDE MARLEN – „FRAU ALBACH-RETTY“

Heute erinnern sich nur noch wenige Menschen außerhalb Österreichs an Trude Marlen, außer als zweite Ehefrau des Schauspielers Wolf Albach-Retty, Vater von Romy Schneider. Doch dank ihrer Vielseitigkeit und ihrer Fähigkeit, alle möglichen Rollen zu übernehmen, galt die Schauspielerin lange Zeit als eine der wichtigsten Darstellerinnen der 1930er und 1940er Jahre.

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KUNDGEBUNG FÜR KAISER FRANZ JOSEPH VOR DEM BRIGITTENAUER KINO ANLÄSSLICH SEINES GEBUTRSTAGES

Die Faszination für die siebte Kunst wird in Kundgebung für Kaiser Franz Joseph vor dem Brigittenauer Kino anlässlich seines Geburtstages in ihrer ganzen Kraft vermittelt. Und obwohl die Filmkunst schon vor einigen Jahren erfunden worden war, war sie in Österreich immer noch etwas Außergewöhnliches.

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EPISODE

Episode zeichnet sich vor allem durch seine besonders elegante Inszenierung aus. Eine stilistische Anmut, die sich als perfekt passend zu einer zarten, aber mutigen Geschichte erweist, die den Weitblick von Walter Reisch selbst sofort erkennen lässt. Coppa Volpi für Paula Wessely bei den Filmfestspielen von Venedig 1935.

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DER BALL

Der große Abwesende bei den 78. Filmfestspielen von Venedig ist leider Ulrich Seidl. Ein Regisseur, der uns viel geschenkt hat und von dem man viel erwartet. Selbst wenn es darum geht, einen seiner ersten Filme anzusehen. Und in der Tat, selbst im Fall von Der Ball, der 1982 entstand, werden das Groteske und das Lächerliche, die aus den uns gezeigten Bildern hervorgehen, sofort zu den absoluten Protagonisten.

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LUISE ULLRICH – LIEBLICHE REISENDE

In ihrer langen und produktiven Karriere hat Luise Ullrich hauptsächlich verwundbare, empfindliche Frauen, liebevolle Mütter und Ehefrauen gespielt, die ständig auf die Rückkehr ihrer Ehemänner aus dem Krieg warteten. Die Schauspielerin hat sich aber vor allem durch ihre Vielseitigkeit ausgezeichnet. Coppa Volpi bei den Filmfestspielen von Venedig 1941 für Annelie von Josef von Báky.

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APFELMUS

Apfelmus wirft viele komplexe Fragen auf, zeichnet sich aber gleichzeitig durch seine Leichtigkeit, seine Unbeschwertheit und seine Einfachheit aus. Aufgeteilt in vier Teile – mit ebenso vielen Kameraeinstellungen – zeichnet sich dieser kleine und feine Kurzfilm von Alexander Gratzer durch eine minimalistische Ästhetik mit zweidimensionalen Zeichnungen in Pastellfarben aus, die an den französischen Animationsfilm erinnern.

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DIE TRAPP FAMILIE IN AMERIKA

Im Vergleich zu Die Trapp Familie hat man fast den Eindruck, dass Die Trapp Familie in Amerika auf Autopilot läuft. Was im ersten Film erfolgreich war, wird hier fast unverändert wiederholt. Die Musik ist bewegend, aber nicht so sehr, wie sie sein sollte, und auch die zahlreichen Rückblenden auf den Spielfilm von 1956 sind zu gekünstelt.