vers.augt stellt den Akt des Schauens in den Vordergrund. In diesem Sinne ist es unmöglich, nicht an das Auge des Zuschauers und vor allem ganz allgemein an das Kino selbst zu denken, das uns jedes Mal die unterschiedlichsten Vorführungen bieten kann.
Mit wenigen Bildunterschriften und einem Regieansatz, den man fast als übermäßig rudimentär bezeichnen könnte, gelingt es Die Produktion der Kronen Zeitung dennoch, uns das Wesen einer sehr bedeutenden Realität, die auch heute noch eine zentrale Rolle in der Stadt Wien spielt, umfassend zu vermitteln. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
Die Diva des Stummfilms Magda Sonja hat dank ihrer Vielseitigkeit, ihres Talents und ihrer außergewöhnlichen Eleganz zweifellos dazu beigetragen, ein wichtiges Kapitel in der österreichischen Filmgeschichte zu schreiben.
Ida Jenbach hat im Laufe ihres Lebens einen wesentlichen Beitrag zum österreichischen und deutschen Film geleistet, indem sie mal Dramen, mal unterhaltsame Komödien und mal sogar Filme, die aus verschiedenen Gründen zu echten Meilensteinen in Österreich (und darüber hinaus) geworden sind, geschrieben hat.
Schillers Räuber gehört zu jener faszinierenden Reihe von Werbespots, die Peter Eng gedreht hat und in denen sich viele der Merkmale erkennen lassen, die seinen Stil als Filmemacher sofort legendär gemacht haben.
In Helen A/B + Das Meer erleben wir durch Bilder, die von der Kamera direkt vom Bildschirm eines Computers aufgenommen wurden, eine tiefgründige und niemals banale Überlegung darüber, wie das Bild jeweils manipuliert wird, über die Dualität im Kino und darüber, wie bestimmte Klischees mittlerweile an der Tagesordnung sind.
Auf dem Locarno Film Festival wurde vor dem renommierten Publikum von Piazza Grande der vierte Spielfilm von Felix Randau, Ich ist ein Anderer, vorgestellt – eine österreichische Koproduktion, die sich mit der rätselhaften historischen Figur von Felix Kersten, dem Helden und Betrüger, der zwischen Altruismus und Opportunismus schwankt, auseinandersetzt.
Das Geheimnis der grauen Zellen kann zweifellos als autobiografischer Film betrachtet werden, aber auch – und vor allem – als ein Werk, das auf ironische und selbstironische Weise die faszinierende Kunstwelt in einer ihrer heikelsten Phasen erzählt.
Die Wirtin von Maria Wörth entspricht voll und ganz den Kriterien des Heimatfilms, der damals immer noch zu den beliebtesten Genres der großen nationalen Produktionsfirmen zählte. Und so erzählt uns dieser Spielfilm von Eduard von Borsody in Bildern eine Liebesgeschichte mit musikalischem Charakter, die dem Drama die Struktur einer Verwechslungskomödie vorzieht.