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von Jennifer Eder
Note: 7
Der Videoclip Hole – HYPERDOG verdient es, gesehen und wieder gesehen zu werden, der Song gehört und wieder gehört zu werden, und die Allegorie, die sich hinter diesem Werk verbirgt, muss entdeckt werden. Beim Vienna Shorts 2025.
Ein lebhafter kleiner Hund
Der Videoclip zum Song Hole – HYPERDOG, gesungen von den Hyperdog und präsentiert anlässlich des Vienna Shorts 2025, ist ein psychedelischer und visionärer Mini-Trip, in dem ein extrem hyperaktiver Hund springt, tanzt und sogar fliegt, auf einer Art interstellarer Reise, die ihn über die Atmosphäre hinausführt, bis er Regenbogen und sogar die Sonne erreicht. Die Regisseurin Jennifer Eder porträtiert ihn, als würde er von einer Art innerem Feuer verschlungen, aber mit starken Farbtönen.
In diesem Abenteuer scheint der sympathische hyperaktive Hund nur daran interessiert zu sein, Löcher zu graben. Aber warum? Er gräbt wie besessen, als würde er nach einem gut versteckten Knochen suchen, nach einer Maus, die sich nicht finden lassen will, oder vielleicht, ja fast sicher, nach einem Geheimnis, das offenbar kurz vor der Enthüllung steht. Schade, dass Hole – HYPERDOG nur drei Minuten dauert, der Song endet und der Hund wieder am Startpunkt landet.
Um die lebhaften Farben und Animationen, die irgendwo zwischen den Disney-Aquarellen von Drei Caballeros im Sambafieber und Alice im Wunderland auf der Suche nach dem weißen Kaninchen liegen, richtig zu verstehen, sollte man den Lebenslauf der Autorin Jennifer Eder lesen, die ebenso wie die Band Hyperdog aus Linz stammt. Eder lebt und arbeitet in der oberösterreichischen Landeshauptstadt, unterrichtet aber vor allem Grafikdesign und Multimedia an der HTL 1, studierte Malerei, Grafik und Kunstpädagogik an der Universität für Kunst und Design in Linz und arbeitet auch als Tätowiererin.
Und die anderen Videos, die Eder gedreht hat, von Psychedelic Clouds für Johnny & The Rotten bis Bad Trip für Bad Karma Club, ohne Art Is Dead (ebenfalls für Johnny & The Rotten) und Kuenstlicht zu vergessen, lassen sich alle in den idealen Diskurs einfügen, der mit Hole – HYPERDOG fortgesetzt wird: Psychedelia an der Spitze, lebhafte Farben und Protagonisten, rasante Musik mit harten Gitarren und Rock-Einflüssen. Wir sind uns einig, dass die Erzählung in Bildern hier im Wesentlichen endet, denn der Kurzfilm verdient es, gesehen und wieder gesehen zu werden, der Song gehört und wieder gehört zu werden und die Allegorie, die sich hinter diesem Werk verbirgt, muss enthüllt werden. Aber auch mein Artikel neigt sich dem Ende zu, und ich besitze nicht das universelle Wissen, ganz im Gegenteil. Summa summarum, was kann ich noch über Hole – HYPERDOG sagen? Was ist die Botschaft des Kurzfilms? Graben Sie weiter.
Titel: Hole – HYPERDOG
Regie: Jennifer Eder
Land/Jahr: Österreich / 2024
Laufzeit: 2’
Genre: Animationsfilm, Musikfilm
Buch: Jennifer Eder
Kamera: Jennifer Eder
Produktion: Jennifer Eder
