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ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2024 – DIE PREISTRÄGER:INNEN

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Die Österreichischen Filmpreise 2024 wurden im Wiener Rathaus verliehen. Große Erfolge hatten die Spielfilme Des Teufels Bad von Veronika Franz und Severin Fiala (mit acht Preisen, darunter Bester Film, Beste weibliche Hauptrolle und Beste weibliche Nebenrolle) und Rickerl von Adrian Goiginger, der in vier Kategorien ausgezeichnet wurde, darunter Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste männliche Hauptrolle (Voodoo Jürgens).

Das Beste aus 2024

Und auch heuer wurden die besten österreichischen Filme würdig gefeiert. Die Österreichischen Filmpreise 2024 wurden kürzlich im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus verliehen. Bei der Preisverleihung, die von der Schauspielerin Emily Cox (nominiert als beste Hauptdarstellerin für Alma & Oskar) und dem Moderator und Kabarettisten Dirk Stermann moderiert wurde, fehlte es nicht an Überraschungen, Bestätigungen und besonders bewegenden Momenten, wie dem Gedenken an den kürzlich verstorbenen berühmten Produzenten Kurt Mayer und der Rede des künstlerischen Leiters des Abends, Thomas W. Kiennast, der in Begleitung seiner Töchter an seine ebenfalls früh verstorbene Frau, die Produzentin Lisa Scheid, erinnerte.

Die Akademie des Osterreichischen Films unter dem Vorsitz der Schauspielerin Verena Altenberger und des Regisseurs und Produzenten Arash T. Riahi hat damit zum vierzehnten Mal die besten in Österreich produzierten Filme ausgewählt und dabei eine Reihe von Werken präsentiert, die alle sehr unterschiedlich sind und immer wieder neue Wege suchen, mit den Möglichkeiten des Kinos zu „spielen“. So wurden beim Österreichischen Filmpreis 2024 vor allem zwei Filme mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet. Die Rede ist von Des Teufels Bad, inszeniert von Veronika Franz und Severin Fiala, produziert von Ulrich Seidl, und im Wettbewerb der Berlinale 2024 präsentiert, sowie von Rickerl, dem jüngsten Werk von Regisseur Adrian Goiginger.

Des Teufels Bad gewann also acht Preise, darunter Bester Film, Beste weibliche Hauptrolle (Anja Plaschg, die auch für die Filmmusik ausgezeichnet wurde) und Beste weibliche Nebenrolle (Maria Hofstätter), während Rickerl vier Preise erhielt, darunter Beste Regie, Bestes Drehbuch und Beste männliche Hauptrolle (Voodoo Jürgens). Doch während viele mit dem Österreichischen Filmpreis 2024 durchaus zufrieden waren, gab es wie immer auch einige Enttäuschungen (so hätten sich viele eine Nominierung für den großartigen Georg Friedrich – der den Preis für die beste Hauptdarstellerin an Anja Plaschg verlieh – für ihre Leistung in Ulrich Seidls Sparta erwartet).

Aber alles in Ordnung. Eigentlich hat es solche Situationen bei jeder Preisverleihung schon immer gegeben. Und am Ende dieses Österreichischen Filmpreises 2024 zeigt sich vor allem, dass der Wunsch, etwas Neues zu schaffen, und vor allem der Wunsch nach gutem Kino die wahren Grundpfeiler des zeitgenössischen österreichischen Films sind. Eine Kinematographie, die sich nicht scheut, zu wagen, zu schockieren, den Zuschauer in jeder Hinsicht zu überraschen, ohne dabei jemals die Qualität zu vernachlässigen. Wie ein amüsantes Video mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Ostrowski ankündigt, wird im nächsten Jahr auch den adaptierten Drehbüchern mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. In der Zwischenzeit können sich alle über ihren wohlverdienten Erfolg freuen und viele neue Projekte planen. Und wer weiß, wie viele schöne Überraschungen noch kommen werden!

Nachfolgend: Alle PreisträgerInnen des Österreichischen Filmpreises 2024. Herzlichen Glückwunsch an alle und bis zum nächsten Jahr!

BESTER SPIELFILM

Des Teufels Bad von Veronika Franz und Severin Fiala

BESTER DOKUMENTARFILM

Souls of a River von Chris Krikellis

BESTER KURZFILM

Die unsichtbare Grenze von Mark Gerstorfer

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Anja Plaschg für Des Teufels Bad

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Voodoo Jürgens für Rickerl

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Maria Hofstätter für Des Teufels Bad

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Karl Fischer für Mermaids don’t cry

BESTE REGIE

Adrian Goiginger für Rickerl

BESTES DREHBUCH

Adrian Goiginger für Rickerl

BESTES CASTING

Angelika Kropej für Rickerl

BESTE KAMERA

Martin Gschlacht für Des Teufels Bad

BESTER SCHNITT

Michael Palm für Des Teufels Bad

BESTES KOSTÜMBILD

Tanja Hausner für Sisi & Ich

BESTES MASKENBILD

Judith Kröher Falch, Tünde Kiss-Benke für Des Teufels Bad

BESTES SZENENBILD

Andreas Donhauser, Renate Martin für Des Teufels Bad

BESTE MUSIK

Anja F. Plaschg (Soap&Skin) für Des Teufels Bad

BESTE TONGESTALTUNG

William Edouard Franck, Veronika Hlawatsch, Manuel Grandpierre für Wald

PUBLIKUMSSTÄRKSTER KINOFILM

Andrea lässt sich scheiden von Josef Hader

Info: Die Webseite der Akademie des Österreichischen Films