Monat: Dezember 2023

charleys-aunt-1963-charleys-tante-von-cziffra-recensione-review-kritik

CHARLEYS TANTE

Charleys Tante, basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Brandon Thomas und mit einem großartigen Peter Alexander in der Hauptrolle, ist die klassische musikalische Verwechslungskomödie, die dennoch aufrichtig ist und zum Schmunzeln anregt, auch wenn sie sich nicht als urkomisch erweist.

wie-kommen-wir-da-wieder-raus-2023-spreitzhofer-recensione-review-kritik

WIE KOMMEN WIR DA WIEDER RAUS?

Nach dem Vorbild des ersten Kapitels greift Regisseurin Eva Spreitzhofer auch in Wie kommen wir da wieder raus? auf das gleiche Grundthema zurück, nämlich die schockierende Aussage einer rebellischen Tochter, die dazu bestimmt ist, die prekären Beziehungen, die normalerweise in jeder Familie herrschen, ins Wanken zu bringen.

fritz-muliar-biografia-briografie-biography-cinema-austriaco

FRITZ MULIAR – IM THEATER LACHEN, IM KINO LACHEN

Von Peter Turrini bis Kommissar Rex. Ein besonders intensives Leben voller Zufriedenheit, aber auch dramatischer Ereignisse, das des berühmten Schauspielers Fritz Muliar. Und sein Publikum hat den netten Mann, der es viele Jahre lang und oft auch mit seinen Kenntnissen der jiddischen Sprache zum Lachen brachte, bis heute nicht vergessen.

pebbles-1982-kieselsteine-stepanik-recensione-review-kritik

KIESELSTEINE

Lukas Stepanik erweist sich in Kieselsteine als besonders klug bei der Inszenierung einer Vergangenheit, die in Wirklichkeit nie gestorben ist, und bietet gleichzeitig eine sorgfältige und nie banale Analyse der Gesellschaft und der Welt, in der wir leben. Im Rahmen der Retrospektive Keine Angst vom Filmarchiv Austria.

malina-1991-schroeter-recensione-review-kritik

MALINA

Werner Schroeter hat mit Malina einen unglaublich aktuellen Spielfilm gedreht, der nicht nur das Patriarchat, sondern auch die gesamte, so hinterhältig heuchlerische Gesellschaft angreift. Ein stilistisch feiner Spielfilm, der all den außergewöhnlichen Frauen, die daran mitgearbeitet haben, huldigt. Auf dem K3 Film Festival 2023, als Hommage an Libgart Schwarz und Ingeborg Bachmann.

reimo-wukounig-der-schmerzraum-des-zoglings-33-2023-peter-putz-recensione-review-kritik

REIMO WUKOUNIG – DER SCHMERZRAUM DES ZÖGLINGS 33

Der Dokumentarfilm Reimo Wukounig – Der Schmerzraum des Zöglings 33 von Peter Putz zeichnet sich dadurch aus, dass er den Protagonisten in die Lage versetzte, sich selbst auszudrücken, ohne dabei an Details oder starken Worten zu sparen, was im Grunde eine Hommage an seine Karriere ist. Auf dem K3 Film Festival 2023.

rettl-sich-wer-kann-2023-rauter-cazzee-recensione-review-kritik

RETTL SICH WER KANN

Rettl sich wer kann zeichnet sich durch sein lebendiges Tempo und seine ausgeprägte, angenehme Ironie und Selbstironie aus. Ständige Musik begleitet uns auf dieser bizarren und originellen Reise und macht zusammen mit alten Fotos, Interviews mit den Firmeninhabern und Archivmaterial dieses besondere Erlebnis besonders lebhaft und fröhlich. Auf dem K3 Film Festival 2023.

in-the-circle-2023-im-kreis-gasser-strauss-recensione-review-kritik

IM KREIS

Schöne Aufnahmen, die vom Weiß des Schnees geprägt sind, der nicht das klassische Gefühl des unendlichen – desorientierten und verwirrenden – Raums vermittelt, sondern im Gegenteil angenehm ist, vielleicht weil er von den grellbunten Jacken der Protagonisten durchsetzt ist. Vielleicht ist die Bedeutung von Im Kreis einfach die folgende: Schließlich bewegen wir uns alle im Kreis, immer auf der Suche nach etwas. Auf dem K3 Film Festival 2023.