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ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2023 – DIE NOMINIERUNGEN

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Im Rahmen einer Pressekonferenz im Ringturm des Wiener Städtischen Versicherungsvereins wurden heute, Donnerstag, 20. April, die Nominierungen für den renommierten Österreichischen Filmpreis 2023 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 15. Juni im Globe Wien in der Marx-Halle unter der künstlerischen Leitung von Regisseurin Catalina Molina statt.

Das Beste vom österreichischen Film

Auch heuer ist es wieder soweit! Im Rahmen einer Pressekonferenz im Ringturm des Wiener Städtischen Versicherungsvereins wurden heute, Donnerstag, 20. April, die Nominierungen für den renommierten Österreichischen Filmpreis 2023 bekannt gegeben. Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder zahlreiche Filme für mögliche Nominierungen eingereicht. Und nach einem besonders guten Jahr für Österreich muss die Auswahl seitens der Akademie des Österreichischen Films (gegründet 2009 und seit letztem Jahr unter dem Vorsitz des Regisseurs Arash T. Riahi und der Schauspielerin Verena Altenberger) keineswegs leicht gewesen sein. Die Preisverleihung findet am 15. Juni im Globe Wien in der Marx-Halle unter der künstlerischen Leitung von Regisseurin Catalina Molina statt.

Wie immer gibt es auch in der diesjährigen Ausgabe des Österreichischen Filmpreises 2023 Spielfilme, die besonders erfolgreich waren. Es handelt sich dabei um Filme, die bereits auf wichtigen nationalen und internationalen Festivals gezeigt wurden und oft auch hohe Auszeichnungen erhalten haben. Marie Kreutzers Corsage, der bei den Filmfestspielen von Cannes 2022 seine Weltpremiere feierte, ist zum Beispiel der Film mit den meisten Nominierungen (acht), darunter für den Besten Film, die Beste Regie und die Beste weibliche Darstellerin (Vicky Krieps).

David Wagners Eismayer (der bei den Filmfestspielen von Venedig 2022 in der Sektion Settimana della Critica als Bester Film ausgezeichnet wurde) erhielt hingegen nicht weniger als sieben Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2023, darunter für den Besten Film und den Besten männlichen Darsteller (Gerhard Liebmann). Und während Leni Lauritschs Rubikon und Adrian Goigingers Der Fuchs jeweils fünf Nominierungen erhielten, waren Tizza Covi und Rainer Frimmels schönes Vera (ebenfalls in Venedig ausgezeichnet) und Chris Raibers Sterne unter der Stadt (jeweils vier Nominierungen) ebenfalls sehr erfolgreich.

Wie üblich widmete der Österreichische Filmpreis 2023 auch dem Dokumentarfilm (Claudia Müllers Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen erhielt hier sogar drei Nominierungen) und dem Kurzfilm besondere Aufmerksamkeit, um alle möglichen Bereiche des zeitgenössischen österreichischen Films zu feiern. Eine Filmografie, die stets bereit ist, zu experimentieren, neue Welten und neue Sprachen zu entdecken, und die sich jedes Jahr als reicher und vielfältiger denn je erweist.

Um zu erfahren, wer dieses Jahr ausgezeichnet wird, müssen wir uns also nur noch knapp zwei Monate gedulden. In der Zwischenzeit gibt es hier alle Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2023. Viel Glück an alle Nominierten!

BESTER SPIELFILM

Corsage von Marie Kreutzer

Eismayer von David Wagner

Der Fuchs von Adrian Goiginger

Vera von Tizza Covi und Rainer Frimmel

BESTER DOKUMENTARFILM

Alice Schwarzer von Sabine Derflinger

Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen von Claudia Müller

Mutzenbacher von Ruth Beckermann

Stams von Bernhard Braunstein

BESTER KURZFILM

Das andere Ende der Straße von Kálmán Nagy

Dirndlschuld von Wilbirg Brainin-Donnenberg

Hollywood von Leni Gruber und Alex Reinberg

Will my Parents come to see me von Mo Harawe

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Vicky Krieps für Corsage

Pia Hierzegger für Family Dinner

Julia Franz Richter für Rubikon

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Gerhard Liebmann für Eismayer

Simon Morzé für Der Fuchs

Michael Thomas für Rimini

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Adriane Gradziel für Der Fuchs

Gerti Drassl für Märzengrund

Michou Friesz für Taktik

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Luka Dimic für Eismayer

Harald Windisch für Märzengrund

Simon Schwarz für Der Onkel/The Hawk

Harald Windisch für Sterne unter der Stadt

BESTE REGIE

Marie Kreutzer für Corsage

Adrian Goiginger für Der Fuchs

Tizza Covi, Rainer Frimmel für Vera

BESTES DREHBUCH

Marie Kreutzer für Corsage

David Wagner für Eismayer

Tizza Covi für Vera

BESTE KAMERA

Lukas Gnaiger für Alpenland

Judith Kaufmann für Corsage

Christine A. Maier für Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen

Xiaosu Han, Andreas Thalhammer für Rubikon

BESTER SCHNITT

Ulrike Kofler für Corsage

Stephan Bechinger für Eismayer

Mechthild Barth für Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen

Tizza Covi für Vera

BESTES KOSTÜMBILD

Monika Buttinger für Corsage

Martina List für Der Onkel/The Hawk

Erika Navas für Schächten

Leonie Zykan für Sterne unter der Stadt

BESTE MASKE

Malike Heinlein, Helene Lang für Corsage

Tim Scheidig, Désirée Schober für Der Fuchs

Michaela Payer für Serviam – Ich will dienen

Tünde Kiss-Benke für Sterne unter der Stadt

BESTES SZENENBILD

Andreas Donhauser, Renate Martin für Rimini

Johannes Mücke für Rubikon

Uta Wiegele, Sebastian Thanheiser, Georg Resetschnig für Schächten

Enid Löser für Sterne unter der Stadt

BESTE MUSIK

Benedikt Palier für Breaking the Ice

Eva Klampfer für Eismayer

Wolf-Maximilian Liebich, Daniel Helmer für Rubikon

Julia Kent für Stories from the Sea

BESTE TONGESTALTUNG

Claus Benischke-Lang, Nora Czamler, Atanas Tcholakov, Manuel Meichsner für Eismayer

Klaus Kellermann, Manuel Grandpierre für Luzifer

Bertram Knappitsch, Tong Zhang, Rudolf Pototschnig, Manuel Grandpierre, Andreas Frei für Rubikon

Tong Zhang, Nora Czamler, Axel Traun, Karim Weth, Alexander Koller für Stams

Info: Die Webseite der Akademie des Österreichischen Films