Monat: Juli 2022

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DIE VERGANGENEN ZUKÜNFTE

Dank zahlreicher analoger Filme, die im Laufe der Jahre gedreht wurden, und dank der umfangreichen Verwendung von Archivmaterial und Dokumenten präsentiert sich Die vergangenen Zukünfte als ehrlicher und aufrichtiger Dokumentarfilm, der sofort durch seinen stark kontemplativen Regieansatz auffällt.

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MAKE/REAL

Make/Real ist eine der vielen Möglichkeiten des Films, die es ohne die Filmgeschichte nicht gegeben hätte. Eine Hymne auf die siebte Kunst, aber auch auf die Moderne und auf alles, was die nahe Zukunft uns bieten könnte.

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ALPENLAND

Alpenland ist ein Foto, das immer mehr zu verblassen scheint. Ein Chor von Zeugnissen, die allesamt die jüngste Vergangenheit bedauern und die nahe Zukunft stark befürchten.

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MAX REINHARDT – DIE BEDEUTUNG DER SCHAUSPIELER*INNEN

Wenn wir an den Namen Max Reinhardt denken, denken wir unweigerlich an eine der wichtigsten Persönlichkeiten der österreichischen und weltweiten Kulturszene des letzten Jahrhunderts. Ihm ist es zu verdanken, dass wichtige Neuerungen sowohl in Bezug auf die Inszenierung als auch in Bezug auf die Aufwertung der Schauspieler*innen und ihre direkte Beziehung zum Publikum auch heute noch angewandt werden.

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HOLZ ERDE FLEISCH

In Holz Erde Fleisch treffen drei Generationen aufeinander, arbeiten zusammen und schaffen zusammen eine wunderschöne Harmonie. Sigmund Steiner hat auf sensible und intelligente Weise jeden einzelnen Aspekt des bäuerlichen Lebens und der besonderen Beziehung zum Land erfasst und damit einen viel breiteren und komplexeren Diskurs eröffnet.

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DIE KLUGE MARIANNE

Die kluge Marianne ist eine elegante und witzige Verwechslungskomödie, eine Geschichte, die heute anachronistisch wirken könnte, aber gleichzeitig eine echte Liebeserklärung an die Frauen ist. Ein Film, der auch viele Jahre nach seiner Entstehung noch in der Lage ist, die Herzen der Zuschauer mit Freude und Optimismus zu füllen.

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RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN

Äußerst komplexe moralische Fragen bringen Geheimnisse und Groll zum Vorschein, während sie gleichzeitig Anlass zu gnadenloser Rache geben. Risiken und Nebenwirkungen inszeniert all dies auf eine Art und Weise, die niemals banal ist (auch und vor allem dank des Theaterstücks von Stefan Vögel, von dem er inspiriert ist), und erweist sich als ein Film, der gleichzeitig tiefgründig und unterhaltsam ist, der aber gerade wegen des besonderen Regieansatzes eher für das Fernsehen geeignet scheint.

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HELDENKANZLER

In Heldenkanzler wird die beunruhigende Figur des Engelbert Dollfuss vorgestellt, dessen Stimme die letzten Jahre seines Lebens erzählt. Zweidimensionale Zeichnungen, ein ständiges Schwarz-Weiß, das nur gelegentlich durch das Rot der nationalsozialistischen Fahne oder ein paar andere Details „verunreinigt“ wird, stellen die Stimmung der 1930er Jahre perfekt dar.