Tag: 7. April 2022

a-pile-of-ghosts-2021-raidel-kritik

A PILE OF GHOSTS

In A Pile of Ghosts entwickelt die Regisseurin die Geschichte einer zukünftigen Stadt auf zwei Ebenen: Einerseits zeigt sie mit einem rein dokumentarischen Ansatz, was passiert, und lässt die Bilder für sich selbst sprechen. Auf der anderen Seite sind zwei Schauspieler die absoluten Protagonisten. Zunächst stellen sie sich uns beim Casting vor, später werden sie zu imaginären Bewohnern einer imaginären Stadt. Auf der Diagonale’22.

re-geo-rendering-reconstructions-of-desire-2021-schwentner-kritik

RE-GEO / RENDERING RECONSTRUCTIONS OF DESIRE

In re-GEO / rendering reconstructions of desire hat Michaela Schwentner die Quintessenz von Georgette Klein eingefangen, uns die Möglichkeit gegeben, die Künstlerin aus einem sehr intimen und persönlichen Blickwinkel kennenzulernen, und durch ihre Geschichte ein sehr aktuelles Thema behandelt, das eben die Frauen in der Gesellschaft, in der wir leben, betrifft. Auf der Diagonale’22.

wander-2022-friedrich-kritik

WANDER

Rosa Friedrich hat mit Wander einen lebendigen, pulsierenden, aufrichtigen und leidenschaftlichen Spielfilm geschaffen, in dem die Bilder von jungen Menschen, die sich im Gras ausruhen, die Grashalme wie Musikinstrumente spielen lassen, die friedlich mit Tieren koexistieren, zu seiner größten Besonderheit werden. Auf der Diagonale’22.

good-life-deal-2022-ghahremani-kritik

GOOD LIFE DEAL

In Good Life Deal hat Regisseurin Samira Ghahremani jede subtile Facette der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten eingefangen. Die Schauplätze zeichnen sich durch ihre hellen, fröhlichen Farben aus, das Haus, in dem die beiden wohnen, ist klein, aber gemütlich, die Straßen ihres Viertels sind sauber und malerisch, fast wie eine Filmkulisse. Zu perfekt? Zweifelsohne. Auf der Diagonale’22.