Monat: September 2021

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ANTARES

Aufgeteilt in drei Episoden, ist Antares ein komplexes und vielschichtiges Fresko der heutigen Gesellschaft. Drei Geschichten, drei verschiedene Lebensstile, ein Schauplatz. Antares erzählt nicht nur von unmöglicher Liebe, verzweifelter Liebe, gequälter Liebe und heimlicher Liebe. Antares inszeniert Liebe als Utopie, ein ständiges, verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe, das oft ein tiefes Gefühl der Einsamkeit erzeugt.

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THE WOMAN WHO TURNED INTO A CASTLE

The Woman who Turned into a Castle ist eine farbenfrohe und verwirrende Reise in die Gedankenwelt seiner Protagonistin: Eine Frau, die nicht mehr jung ist und sich plötzlich wie ein kleines Mädchen fühlt. Die Welt um sie herum beginnt, die unterschiedlichsten Formen anzunehmen. Und um diese bizarre Welt zu inszenieren, hat sich Kathrin Steinbacher von den großen Künstlern der Vergangenheit inspirieren lassen.

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TRUDE MARLEN – „FRAU ALBACH-RETTY“

Heute erinnern sich nur noch wenige Menschen außerhalb Österreichs an Trude Marlen, außer als zweite Ehefrau des Schauspielers Wolf Albach-Retty, Vater von Romy Schneider. Doch dank ihrer Vielseitigkeit und ihrer Fähigkeit, alle möglichen Rollen zu übernehmen, galt die Schauspielerin lange Zeit als eine der wichtigsten Darstellerinnen der 1930er und 1940er Jahre.

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KUNDGEBUNG FÜR KAISER FRANZ JOSEPH VOR DEM BRIGITTENAUER KINO ANLÄSSLICH SEINES GEBUTRSTAGES

Die Faszination für die siebte Kunst wird in Kundgebung für Kaiser Franz Joseph vor dem Brigittenauer Kino anlässlich seines Geburtstages in ihrer ganzen Kraft vermittelt. Und obwohl die Filmkunst schon vor einigen Jahren erfunden worden war, war sie in Österreich immer noch etwas Außergewöhnliches.

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EPISODE

Episode zeichnet sich vor allem durch seine besonders elegante Inszenierung aus. Eine stilistische Anmut, die sich als perfekt passend zu einer zarten, aber mutigen Geschichte erweist, die den Weitblick von Walter Reisch selbst sofort erkennen lässt. Coppa Volpi für Paula Wessely bei den Filmfestspielen von Venedig 1935.

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DER BALL

Der große Abwesende bei den 78. Filmfestspielen von Venedig ist leider Ulrich Seidl. Ein Regisseur, der uns viel geschenkt hat und von dem man viel erwartet. Selbst wenn es darum geht, einen seiner ersten Filme anzusehen. Und in der Tat, selbst im Fall von Der Ball, der 1982 entstand, werden das Groteske und das Lächerliche, die aus den uns gezeigten Bildern hervorgehen, sofort zu den absoluten Protagonisten.

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LUISE ULLRICH – LIEBLICHE REISENDE

In ihrer langen und produktiven Karriere hat Luise Ullrich hauptsächlich verwundbare, empfindliche Frauen, liebevolle Mütter und Ehefrauen gespielt, die ständig auf die Rückkehr ihrer Ehemänner aus dem Krieg warteten. Die Schauspielerin hat sich aber vor allem durch ihre Vielseitigkeit ausgezeichnet. Coppa Volpi bei den Filmfestspielen von Venedig 1941 für Annelie von Josef von Báky.