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ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2021 – DIE PREISTRÄGER

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Zu den am meisten ausgezeichneten Filmen beim diesjährigen Österreichischen Filmpreis 2021 gehört The Trouble with being born, der 2020 von Sandra Wollner inszeniert wurde und die Preise für den Besten Spielfilm, die Beste Regie, die Besten Kostüme und die Beste Tongestaltung erhielt. Regisseurin Evi Romen war ebenso erfolgreich: Ihr Film Hochwald gewann die Preise für das Beste Kostümbild, die Beste Musik und die Beste männliche Hauptrolle (der junge und talentierte Thomas Prenn).

Emotionen, Leidenschaft, viele, viele Filme…

Auch in diesem Jahr lief also alles wie gewohnt. Obwohl die Preisverleihung aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben werden musste, wurden die Österreichischen Filmpreise 2021 vergeben. Alles fand am Abend des Donnerstag, 8. Juli, im Globe Wien und nach den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen statt. Und so präsentierten – und inszenierten – die Brüder und Regisseure Arash und Arman T. Riahi gemeinsam mit der in letzter Minute aus dem Publikum gewählten Schauspielerin Michaela Schausberger diese einzigartige Preisverleihung, bei der sie oft mit Mut und Ironie brennende und aktuelle Themen wie „political correctness“ und die Rolle der Frau in der Arbeitswelt ansprachen.

Ein Abend, der zweifelsohne voller Überraschungen und vieler Emotionen war. Zu den am meisten ausgezeichneten Filmen bei dieser Ausgabe des Österreichischen Filmpreises 2021 gehört zweifellos The Trouble with being born, der 2020 von Sandra Wollner inszeniert wurde und die Preise für den Besten Spielfilm, die Beste Regie, die Besten Kostüme und die Beste Tongestaltung erhielt. Ebenso erfolgreich war Regisseurin Evi Romen: Ihr Film Hochwald, der bereits neun Nominierungen erhalten hatte, gewann die Preise für das Beste Kostümbild, die Beste Musik und die Beste männliche Hauptrolle (der junge und talentierte Thomas Prenn).

Besonders wohlverdient sind die Preise für das Beste Drehbuch und die Beste männliche Nebenrolle (Omid Memar) für Patrick Vollraths 7500, aber auch Sabine Derflingers Dokumentarfilm Die Dohnal, der mit dem Österreichischen Filmpreis 2021 für den Besten Dokumentarfilm und den Besten Schnitt ausgezeichnet wurde.

An besonders bewegenden Momenten während der Preisverleihung mangelte es nicht, darunter die Rede der Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films Ursula Strauss (die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte) und das Gedenken an jene, die uns im vergangenen Jahr verlassen haben. Unter ihnen befindet sich leider auch der junge Oskar Salomonowitz, Sohn der Filmemacher Virgil Widrich und Anja Salomonowitz. Zu diesem Anlass wurde ein kurzer Animationsfilm gezeigt, der von ihm konzipiert und später von seinem Vater Virgil bearbeitet wurde.

Und so ist mit vielen Emotionen und einigen Überraschungen auch diese Ausgabe des Österreichischen Filmpreises 2021 zu Ende gegangen. Auch in diesem Jahr hat uns der österreichische Film viele wertvolle Filmjuwelen geschenkt, jedes mit seiner eigenen starken Persönlichkeit, jedes mit großer Leidenschaft gemacht.

Nachfolgend: Alle Preisträger des Österreichischen Filmpreises 2021. Herzlichen Glückwunsch an alle und bis zum nächsten Jahr!

BESTER SPIELFILM

The Trouble with being born von Sandra Wollner

BESTER DOKUMENTARFILM

Die Dohnal – Frauenministerin, Feministin, Visionärin von Sabine Derflinger

BESTER KURZFILM

Die Waschmaschine von Dominik Hartl

BESTE WEIBLICHE DARSTELLERIN

Christine Ostermayer für Ein bisschen bleiben wir noch

BESTER MÄNNLICHER DARSTELLER

Thomas Prenn für Hochwald

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Edita Malovcic für Quo vadis, Aida?

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Omid Memar für 7500

BESTE REGIE

Sandra Wollner für The Trouble with being born

BESTES DREHBUCH

Patrick Vollrath, Senad Halilbasic für 7500

BESTE KAMERA

Christine A. Maier für Quo vadis, Aida?

BESTER SCHNITT

Niki Mossböck für Die DohnalFrauenministerin, Feministin, Visionärin

BESTES KOSTÜMBILD

Cinzia Cioffi für Hochwald

BESTE MASKE

Gaby Grünwald für The Trouble with being born

BESTES SZENENBILD

Hannes Salat für Quo vadis, Aida?

BESTE MUSIK

Florian Horwath für Hochwald

BESTE TONGESTALTUNG

Johannes Schmelzer-Ziringer, Peter Kutin, Simon Peter für The Trouble with being born

PUBLIKUMSSTÄRKSTER KINOFILM

But Beautiful von Erwin Wagenhofer

Info: Die Seite des Österreichischen Filmpreises 2021 auf der Webseite der Österreichische Filmakademie