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ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2021 – DIE NOMINIERUNGEN

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Heute, Donnerstag, 29. April, wurden die Nominierungen für die begehrten Österreichischen Filmpreise 2021, die zu den wichtigsten Filmpreisen in Österreich zählen, bekannt gegeben. Die Preisverleihung sollte eigentlich schon Ende Jänner stattfinden, wurde aber aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben und wird nun am 8. Juli im Globe Wien stattfinden.

Viele Überraschungen und einige Bestätigungen

Endlich, auch in diesem Jahr, sind wir wieder da. Heute, Donnerstag, 29. April, wurden die Nominierungen für die renommierten Österreichischen Filmpreise 2021, die zu den wichtigsten Filmpreisen in ganz Österreich zählen, bekannt gegeben. Die Preisverleihung sollte wie üblich Ende Jänner stattfinden, wurde aber aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie vieler anderer Veranstaltungen verschoben. Und so wird die Akademie des Österreichischen Films unter dem Vorsitz von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky und Schauspielerin Ursula Strauss am 8. Juli 2021 im Globe Wien endlich die begehrten Auszeichnungen verleihen.

Bei der Bekanntgabe der Nominierungen gab es viele Bestätigungen und ein paar Überraschungen. Hochwald, der Debütspielfilm von Regisseurin Evi Romen, erhielt neun Nominierungen. Der Film behandelt ein traurig aktuelles Thema – auch im Hinblick auf jüngste Ereignisse, die in Österreich passiert sind – und konzentriert sich auf die Geschichte eines jungen Tänzers, der Trauer und Trauma überwinden muss, nachdem er auf wundersame Weise einen Terroranschlag überlebt hat.

Eine weitere Bestätigung bei diesen Österreichischen Filmpreisen 2021 ist der interessante The Trouble with being born, der zweite Spielfilm von Regisseurin Sandra Wollner, der seine Weltpremiere bei der Berlinale 2020 hatte und auch zahlreiche internationale Auszeichnungen gewann. Wollners Film erhielt sechs Nominierungen, darunter Bester Spielfilm, Beste Regie und Bestes Drehbuch.

Auch Johanna Moders Waren einmal Revoluzzer, eine amüsante Liebeskomödie, kam sehr gut an und wurde in fünf der sechzehn Kategorien nominiert. Und während der Spielfilm Quo vadis, Aida? von Jasmila Zbanic – bereits für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film nominiert – vier Nominierungen (darunter Beste weibliche Nebenrolle für Edita Malovcic und Beste Maske) erhielt, angenehm überraschend ist die Wettbewerbspräsenz des unterhaltsamen Horrorfilms Das schaurige Haus von Daniel Prochaska (in vier Kategorien nominiert) und des adrenalingeladenen 7500 von Patrick Vollrath, der komplett im Cockpit eines Flugzeugs spielt und verdientermaßen auch eine Nominierung für die Beste Regie erhielt.

Was die Dokumentarfilme betrifft, so ist die Auswahl in diesem Jahr sehr zufriedenstellend: Jeder von ihnen hat seinen eigenen, unverwechselbaren Stil, jeder von ihnen hat es geschafft, uns von den ersten Minuten an zu bewegen und zu faszinieren.

Eine Ausgabe des Österreichischen Filmpreises 2021, die voller Überraschungen zu sein verspricht. Etwas mehr als zwei Monate müssen wir uns noch gedulden, um zu erfahren, wer die wichtigen österreichischen Preise in diesem Jahr gewinnen wird. Nachfolgend finden Sie alle Nominierungen. Viel Glück für die Nominierten und möge der Beste gewinnen!

BESTER SPIELFILM

Ein bisschen bleiben wir noch von Arash T. Riahi

Hochwald von Evi Romen

The Trouble with being born von Sandra Wollner

BESTER DOKUMENTARFILM

Dieser Film ist ein Geschenk von Anja Salomonowitz

Die Dohnal – Frauenministerin, Feministin, Visionärin von Sabine Derflinger

Epicentro von Hubert Sauper

BESTER KURZFILM

Das beste Orchester der Welt von Henning Backhaus

Fische von Raphaela Schmid

Die Waschmaschine von Dominik Hartl

BESTE WEIBLICHE DARSTELLERIN

Julia Jentsch für Waren einmal Revoluzzer

Christine Ostermayer für Ein bisschen bleiben wir noch

Julia Franz Richter für Der Taucher

BESTER MÄNNLICHER DARSTELLER

Marcel Mohab für Waren einmal Revoluzzer

Thomas Mraz für Risiken und Nebenwirkungen

Thomas Prenn für Hochwald

Manuel Rubey für Waren einmal Revoluzzer

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Julia Koschitz für Das schaurige Haus

Edita Malovcic für Quo vadis, Aida?

Anna Unterberger für Was wir wollten

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Omid Memar für 7500

Michael Pink für Das schaurige Haus

Noah Saavedra für Hochwald

Lukas Spisser für Was wir wollten

BESTE REGIE

Arash T. Riahi für Ein bisschen bleiben wir noch

Patrick Vollrath für 7500

Sandra Wollner für The Trouble with being born

BESTES DREHBUCH

Johanna Moder, Marcel Mohab, Manuel Rubey für Waren einmal Revoluzzer

Evi Romen für Hochwald

Patrick Vollrath, Senad Halilbasic für 7500

Roderick Warich, Sandra Wollner für The Trouble with being born

BESTE KAMERA

Martin Gschlacht, Jerzy Palacz für Hochwald

Christine A. Maier für Quo vadis, Aida?

Matthias Pötsch für Das schaurige Haus

BESTER SCHNITT

Lisa Zoe Geretschläger, Sebastian Longariva für Lovecut

Niki Mossböck für Die DohnalFrauenministerin, Feministin, Visionärin

Karina Ressler für Hochwald

BESTES KOSTÜMBILD

Veronika Albert für Waren einmal Revoluzzer

Monika Buttinger für Ein bisschen bleiben wir noch

Cinzia Cioffi für Hochwald

BESTE MASKE

Sam Dopona, Verena Eichtinger für Hochwald

Gaby Grünwald für The Trouble with being born

Helene Lang für Narziss und Goldmund

Michaela Payer, Regina Breitfellner für Quo vadis, Aida?

BESTES SZENENBILD

Katrin Huber, Gerhard Dohr für Ein bisschen bleiben wir noch

Conrad Moritz Reinhardt für Das schaurige Haus

Hannes Salat für Quo vadis, Aida?

BESTE MUSIK

Florian Horwath für Hochwald

Clara Luzia für Waren einmal Revoluzzer

David Schweighart, Peter Kutin für The Trouble with being born

BESTE TONGESTALTUNG

Hubert Sauper, Karim Weth, Alexander Koller für Epicentro

Vlad Voinescu, Andreas Hamza, Thomas Pötz für The Royal Train

Johannes Schmelzer-Ziringer, Peter Kutin, Simon Peter für The Trouble with being born

Claus Benischke-Lang, Karim Weth, Nils Kirchhoff, Alexander Koller für Was wir wollten

Info: Die Webseite der Akademie des Österreichischen Films