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ARCHIV

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Dieses Archiv ist ein notwendiger Leitfaden, ein Kompass zur Orientierung innerhalb der österreichischen Kinematographie, welcher Jahrzehnt für Jahrzehnt über ein Jahrhundert des Kinos zurückverfolgt.

Warum ein Archiv erstellen?

Seit der Erfindung des Kinematographen durch die Gebrüder Lumière im Jahre 1895 sind Spielfilme – und auch Kurzfilme – in Hülle und Fülle entstanden. Und so war es auch in Österreich. Trotz der nicht immer einfachen historischen Perioden, die durchlaufen wurden.

Und aus diesem Grund ist ein Archiv tatsächlich mehr als notwendig. Es ist notwendig, die Spielfilme nach Jahren zu gruppieren und dem Leser zu helfen, sich auf der Webseite zurechtzufinden.

Im vorliegenden Archiv können alle Titel , die in letzter Zeit in Österreich produziert wurden, gefunden werden. Dabei lassen sich regelrechte Zeitsprünge machen. So kann man sich von nostalgischen Spielfilmen aus der Stummfilmzeit faszinieren zu lassen und dann Schritt für Schritt mehr als ein Jahrhundert (genauer gesagt mehr als hundertzwanzig Jahre) Kinogeschichte zurückzuverfolgen.

Von den großen Klassikern der Vergangenheit wie Die Stadt ohne Juden (1924) bis hin zu den berühmtesten Spielfilmen außerhalb der österreichischen Grenzen, darunter unter anderem die der Kaiserin Elisabeth gewidmete Trilogie, die mit Sissi begann und zwischen 1955 und 1957 von Ernst Marischka gedreht wurde und die Werke der international renommiertesten zeitgenössischen österreichischen Filmemacher, wie Michael Haneke, Ulrich Seidl, aber auch Barbara Albert, Jessica Hausner sowie des Dokumentarfilmers Nikolaus Geyrhalter.

Vereinfacht ausgedrückt, soll dieses Archiv jedem, der hier und da in der Geschichte des österreichischen Films stöbern möchte, einen einfachen, aber – wie wir hoffen – funktionalen Kompass an die Hand geben. Eine Art Leitfaden für die Entdeckung einer viel fruchtbareren und vielfältigeren Kinematographie, als man meinen könnte.