Monat: Februar 2019

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WILDE MAUS

Wilde Maus, geschrieben, inszeniert und interpretiert von dem Komiker Josef Hader und im Wettbewerb der 67. Berlinale präsentiert, ist ein persönliches Drama, vor allem aber auch eine (nicht allzu) verschleierte Kritik an der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Der Spruch „mors tua, vita mea“ war dabei wohl noch nie so treffend.

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ICH SEH ICH SEH

Der umstrittene Ich seh ich seh konnte etwas Neues und auf ihre Weise Unerwartetes zum Leben erwecken, indem sie Ästhetik und Erzählung auf höchst raffinierte Weise miteinander verband und in jeder Hinsicht auf die Kanons des deutschen Expressionismus der 1920er Jahre verwies.

die-faelscher-2007-ruzowitzky-rezension

DIE FÄLSCHER

In Stefan Ruzowitzkys Die Fälscher wird ein weiteres Kapitel des Zweiten Weltkriegs inszeniert, mit einem raffinierten Werk der Abrechnung, in dem nicht nur der starke persönliche Einsatzdes Regisseurs, sondern der gesamten Besatzung, die in ständigem engen Kontakt mit Adolf Burger persönlich steht, spürbar ist.

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SAFARI

Außer Konkurrenz bei den 73. Filmfestspielen von Venedig wird Safari präsentiert, das jüngste Werk des berühmten und umstrittenen österreichischen Filmemachers Ulrich Seidl, der mittlerweile am Lido zu Hause zu sein scheint, wo er – extremer denn je – Publikum und Kritiker schockierte und eine Reihe von Kontroversen über das, was er auf rohe und explizite Weise inszenieren wollte, auslöste.